In unseren Projekten in Honduras war im vergangenen Quartal wieder viel los. Neben Schulbeginn, Renovierungsarbeiten, gemeinsamen Festen und den Herausforderungen des Alltags durften wir zahlreiche kleine und grosse Entwicklungen begleiten. Dieser Newsletter gibt Einblick in das Leben der Kinder und Jugendlichen im Heim, zeigt, wie Familien im Dorf Unión y Esperanza unterstützt werden und erzählt von Menschen, die unsere Arbeit seit Jahren unterstützen. Dabei stehen nicht einzelne Ereignisse im Mittelpunkt. Es geht um die vielen Schritte. Diese schenken Kindern und Familien Perspektiven, Stabilität und Gemeinschaft.
Ein Container aus der Schweiz erreichte das Kinderheim in San Pedro Sula und wurde vor Ort sortiert und verteilt. Die Spenden umfassen unter anderem Kleidung, Schuhe und Lernmaterialien.
Parallel dazu konnten mehrere Jugendliche ihre Ausbildungen abschliessen und beginnen nun weiterführende Studiengänge.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt über 1’000 Personen durch Ausbildungsprogramme, Computerkurse und soziale Unterstützung erreicht. Fast die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen erzielt heute ein eigenes Einkommen oder fand eine Anstellung.
Im Wohnprojekt Unión y Esperanza leben aktuell 100 Familien mit Zugang zu Bildung und medizinischer Grundversorgung. Der Bau der Klinik und der Schule wurde abgeschlossen und stärkt fortan die lokale Infrastruktur nachhaltig.
Diesen Sommer erfüllte ich mir einen Herzenswunsch - ich legte eine berufliche Auszeit ein, um acht Wochen lang im Kinderheim «Yo quiero ser…» in Honduras zu helfen. Es war eine Reise, die mich nicht nur geografisch in die Ferne führte, sondern mich auch menschlich tief berührte. Acht Wochen lang durfte ich Teil einer besonderen Gemeinschaft sein, deren überwältigende Herzlichkeit mir den Abschied von meiner eigenen Familie leichter machte.
Herzlicher Dank für Vertrauen und Unterstützung im vergangenen Jahr. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen, gesunden Start ins neue Jahr.
Unsere Kinder konnten erfolgreich am Kurs „Bildung fürs Leben“ teilnehmen und wichtige Alltagskompetenzen stärken. Dank einer grosszügigen Spende versorgt nun eine neue Solaranlage das Heim nachhaltig und zuverlässig mit Energie. Die Semana de Oxigenación brachte kreative Aktivitäten, Ausflüge und wertvolle Erholung. Den Día del Niño feierten wir mit neuen Kleidern, Geschenken und einem Besuch bei Pizza Hut, während in Unión y Esperanza insgesamt 278 Kinder ihren eigenen Festtag erleben durften. Beim gemeinsamen Fussballturnier standen Fairplay und Freude im Mittelpunkt. Die Schule El Alpinista stärkte zudem mit einem Familientag die Gemeinschaft, feierte die Fiestas Patrias und erreichte am regionalen Velorennen mehrere Medaillen.
Im zweiten Quartal 2025 konnten wir wichtige Fortschritte in unseren Projekten erzielen. Im Kinderheim San Pedro Sula wurde ein neues Computerzimmer eröffnet und eine neue Direktorin begrüsst. In Santa Rosa de Copán nahmen 156 Personen an praxisorientierten Kursen teil, die bereits erste berufliche Erfolge ermöglichten. Im Dorf Unión y Esperanza wurde das Gemeinschaftsleben gestärkt, ein Dorffest gefeiert und mit dem Bau einer Klinik sowie eines Gemeinschaftsraums begonnen. Die Schule El Alpinista wurde für ihre Leistungen ausgezeichnet und setzt mit zusätzlichen Lehrkräften auf Englisch und Informatik als Zukunftsbasis.
Das Jahr 2024 war ein bedeutendes Jahr für unsere Stiftung „Yo Quiero Ser…“. In unseren verschiedenen Projekten konnten wir wichtige Meilensteine erreichen und unzählige Leben positiv verändern. Dank der grosszügigen Unterstützung unserer Freunde, Spender und Partner konnten wir viele Leben verändern. Gemeinsam setzen wir unsere Mission fort: Hoffnung schenken, Bildung fördern und nachhaltige Perspektiven schaffen. Wir freuen uns, Ihnen den Jahresbericht 2024 präsentieren zu können...
Nach 17 Jahren war ich wieder bei meiner Freundin Patricia in Honduras. Ihr Kinderheim ist gewachsen, einige Kinder sind erwachsen, es gibt neue Wohngruppen und viel Unterstützung aus der Schweiz. Besonders bewegt hat mich das Dorfprojekt «Union y Esperanza» mit 104 Häusern, einer Schule und bald auch einer Praxis. Auch das Berufsbildungszentrum in Santa Rosa zeigt, wie Patricia Menschen Zukunft schenkt. Ich bin beeindruckt von ihrem uneigennützigen Einsatz und danke ihr und ihrer Familie von Herzen.
Wir begleiten junge Frauen während des Studiums und beim Einstieg ins Berufsleben. Fünf der älteren Mädchen leben inzwischen in einer WG und üben so Selbstständigkeit. Trotz des INFOP-Streiks konnten wir im Berufsbildungszentrum SRC neun Kurse und an sechs Schulen Informatikunterricht anbieten. An unserer Schule El Alpinista in der Colonia Unión y Esperanza erhalten 288 Kinder vor Ort eine Bildung. Der Pausenverkauf stärkt alleinerziehende Mütter und durch Informatik- und Englischunterricht schaffen wir Perspektiven für eine bessere Zukunft.
Ende Januar wurde das neue Schulhaus El Alpinista im 100-Häuser-Projekt Unión y Esperanza feierlich eröffnet. Dieses bedeutende Projekt wurde von der Fundación Yo Quiero Ser geplant und umgesetzt und vollständig durch die Stiftung Kinderheim Yo Quiero Ser aus der Schweiz finanziert.