Aktuelles

Monat der Familie

Für die katholische Kirche gilt der August als Monat der Familie. Weil die wenigsten unserer Kinder Familienangehörige haben, sind wir ihre Familie. Bei einer Umfrage antworteten 96% der Kinder auf die Frage, was das Kinderheim „Yo Quiero Ser...“ für sie bedeute, damit, dass das Kinderheim ihr Zuhause und ihre Familie sei. Bei der zweiten Frage, was sie für ihre „frühere oder leibliche“ Familie empfinden würden, antworteten 8 mit nichts, 3 möchten ihre Familie kennenlernen, 5 erinnern sich nicht mehr an sie, 2 vermissen ihre Familie, 2 schämen sich und 1 möchte ihrer Familie helfen.

Dass wir eine grosse Familie sind, spürt jeder von uns und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist in den letzten Jahren noch viel stärker geworden. Deshalb trennen wir Geschwister nie. Für uns ist es wichtig, dass sie zusammenbleiben können, denn dies ist das Einzige, was von ihrer früheren Familie noch übrig geblieben ist.

Wie man von den Fotos entnehmen kann, sehen sich viele Geschwister...

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Diesen Monat erhielten wir Besuch von Ärzten und Krankenschwestern. Alle Kinder wurden medizinisch untersucht. Weiter erhielten wir erneut Besuch der Cross Carolina Cross Connection und der Pfadfindergruppe von San Pedro Sula. Die ACEP in Santa Rosa De Copán wird durch das Bildungsministerium anerkannt.

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Carolina Cross Connection

Auch dieses Jahr besuchten uns wieder die Gruppen von Carolina Cross Connection, im folgenden CCC genannt, während 6 Wochen jeweils drei mal pro Woche.

Die Mission von CCC in Honduras ist es, die Liebe Christi mit den Waisenkindern und denjenigen, die sich um sie kümmern, zu teilen. Aber auch, die Kinder die Anwesenheit Gottes und seine Fähigkeit, sie mit allem Nötigen zu versorgen, spüren zu lassen.

Um dieses Leitbild täglich bei den Besuchen umzusetzen, streichen sie unsere Aussenmauer an, spielen, unterhalten, singen und tanzen sie mit unseren Kindern.

Nach einer Woche heisst es dann jeweils für die Gruppe Abschied zu nehmen. Meistens fliessen jewviele Tränen bei unseren amerikanischen Freunden.

Geburtstage

Die Organisation CEPUDO hat für unsere Kinder Geburtstagsgeschenke zusammengestellt. Jedes Kind erhält damit an seinem Geburtstag eine Überraschung. Alle Kinder freuen sich riesig darauf, das Geschenk aufmachen zu dürfen. Diesen Monat hat unsere...

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"Wenn du anfängst zu träumen, beginnst du zu leben..."
Vor einem Jahr erhielten wir Familienzuwachs von den zwei Schwestern Yossely und Deysi. Beide kamen in einem erbärmlichen Zustand zu uns. Und tatsächlich haben wir es geschafft - beide haben angefangen zu träumen und somit zu leben begonnen. Deysi mass vor einem Jahr 70 cm und wog 8.8 Kg. Heute misst sie 80 cm und wiegt 11.4 Kg. Neben dieser Entwicklung hat sie auch krabbeln gelernt, macht den Spagat und läuft heute sogar ganz alleine. Sie erhält weiterhin Physiotherapie undFrühstimulation um sich altersgerecht weiterentwickeln zu können. Yossely mass vor einem Jahr 76 cm und wog nur 9.4 Kg. Sie hat sich sehr schnell bei uns integriert und wohlgefühlt. So konnten wir sie rasch auffangen und mit Frühstimulation unterstützen. Seit ihrer Aufnahme bei uns, ist sie 13 cm gewachsen und hat 6.9 Kg an Gewicht zugenommen. Für ihr Alter ist Yossely immer noch sehr klein. Sie ist jedoch sehr schlau, aktiv und einfach ein charmantes und liebes...

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Osterferien
Auch dieses Jahr standen die langersehnten Osterferien auf dem Programm. In Honduras ist es üblich, dass alle Leute ans Meer fahren. Da unsere Familie jedoch gross ist und es mit so vielen Kindern viel zu gefährlich ist, an einem überfüllten Strand die Ferien zu verbringen, haben wir als Alternative 3 Schwimmbecken bei uns auf dem Fussballfeld aufgestellt. Darin konnten die Kinder die ganze Woche über baden. Sie haben es richtig genossen und dabei grossen Spass gehabt. Für eine Überraschung sorgte auch Cynthia Sieber, eine der letztjährigen Volontärinnen. Als sie unser Tor betrat, haben die Kinder sie sofort auch ins Schwimmbecken eingeladen. Sie durften ihr alles erzählen, was sie im letzten Jahr erlebt haben. Am letzten Tag haben die Kinder den ganzen Tag Runden mit den Fahrräder gedreht. Von Klein bis Gross strahlten alle während den Fahrten. Da Edwing katholischer Pfarrer ist, durften wir den richtigen Grund der Osterwoche nicht vergessen... Deshalb haben wir ab Donnerstag jeden Tag auch an den kirchlichen Anlässen teilgenommen. Am Freitag stand der Kreuzweg auf dem Programm. Gemeinsam liefen wir durch die Strassen und die Jugendlichen der Pfarrei hatten dabei den Kreuzweg in Theaterform vorgespielt. Wir waren 3 Stunden lang unterwegs. Am Samstag haben wir dann an der vierstündigen Messe teilgenommen und dabei auch die „richtige“ Bedeutung von Ostern kennengelernt....

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Erste Kurse in der ACEP
Letzten Monat wurde die Berufsbildungsschule ACEP eingeweiht und die ersten Kurse haben bereits stattgefunden. Ein Zimmer ist für den RCP-Kurs (Reanimación Cardio- Pulmonar = Herz- Kreislauf- und Lungenwiederbelebung) mit Puppen und den erforderlichen medizinische Materialen durch die CAMO eingerichtet worden. Unglaublich, aber wahr, dass honduranische Ärzte diesen Kurs während ihrer langen Ausbildung nicht besuchen müssen. Verschiedene Spitäler haben jetzt ihren Ärzten und Krankenschwestern vorgeschrieben, an diesem Kurs teilnehmen zu müssen. Die erste Ausbildungsgruppe bestand deshalb aus 36 Personen. Der zweite Kurs «Professionelle Exzellenz», wurde von zwei ausgebildeten Amerikanerinnen erteilt. Verschiedene lokale Firmen haben ihre Mitarbeiter in diesen Kurs geschickt. Die Begeisterung war sehr gross und alle freuten sich, am Schluss das Auszeichnungsdiplom entgegennehmen zu dürfen. Die Küche und das Esszimmer wurden bereits durch den Kochkurs «Chef Professional» in Beschlag genommen. Der Kurs entstand in Zusammenarbeit mit dem Projekt PRO JOVEN, das durch die schweizerische Eidgenossenschaft unterstützt wird. Die Schüler lernen in diesem Kurs verschiedene Köstlichkeiten anzubieten und kochen für die anderen Kursteilnehmer von der ACEP. Die Teller wurden sehr professionell angerichtet!...

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Beginn des neuen Schuljahres
Anfang Februar begann das neue Schuljahr 2017. Die Vorbereitungen sind jeweils sehr anstrengend und organisatorisch nach wie vor eine Herausforderung, obwohl wir schon einige Jahre Erfahrung darin haben. Zwei einheimische Schulmaterial-Lieferanten haben für das neue Schuljahr eine grosse Schulbücher-Spende gemacht, die wir sehr gerne entgegengenommen haben.

Dieses Jahr besuchen zwanzig Schüler die Primarschule: Yossely den ersten Kindergarten, vier Kinder den zweiten Kindergarten, zwei Kinder die erste Klasse, Luis die zweite Klasse, fünf Kinder die dritte Klasse, vier Kinder die vierte Klasse und drei Mädchen die sechste Klasse.

In der Sekundarschule vertreten uns elf Jugendliche: Eine Person besucht die Erste, drei Personen die Zweite und fünf die dritte Klasse. Fernando besucht die Erste und Yulissa die zweite Klasse der Berufsmittelschule. Josue besucht auch dieses Jahr wieder die Sonderschule IMDEE. Er freute sich von allen am Meisten, wieder seine...

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“Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden...”

Mit diesem Spruch wurde ich, Remo Jauch, Oberstufenlehrer aus Andermatt, am 1. Oktober 2016 im Heim “yo quiero ser...” begrüsst. Wie schnell die Zeit vergeht. Mittlerweile bin ich seit 4 Monaten ein Teil dieser grossen und herzlichen Familie...

Mit diesem Voluntariat erfülle ich mir den Kindsheitstraum, einmal in einem Entwicklungsland helfen zu dürfen. Nachdem ich bereits im vergangenen Mai für eine Woche hier auf Besuch war, um mein Patenkind zu besuchen, war für mich klar, an diesen wunderbaren Ort zurückzukehren. Es ist eindrücklich, was Patricia mit sehr viel Arbeit und vor allem mit ganz viel Herz aufgebaut hat.

Die schönsten Momente sind für mich, wenn ich sehe wie gut man sich gegenseitig unterstützt, wenn alle gemeinsam auf dem Sportplatz spielen, wie die grösseren Mädchen in der Sala Cuna oder in der Küche helfen. Ich staune, wie wenig Streitereien es gibt oder wie selbständig die Kinder sind. Und es ist...

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Vorweihnachtszeit
In der Vorweihnachtszeit besuchten uns sehr viele Gruppen, Schulen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen für jeweils einen Vor- oder Nachmittag. Dabei stand Spielen, Malen, Wände streichen, aber auch Clowns und Unterhaltung auf dem Programm.
Einmal erhielten wir sogar einen selbstgebackenen Kuchen mit dem “yo quiero ser…” Logo. Aber auch ein Mittagsmenu und die obligatorischen Piñatas hatten nicht gefehlt.
Für unsere neuesten Kinder war dies das erste Mal, dass sie ein Weihnachtsgeschenk erhielten. Es war für alle sehr schön, dass wir von anderen Kinder beschenkt wurden. In solchen Situationen ist es jeweils ein Geben und Nehmen. Vielleicht hilft es den anderen Kindern dabei, das zu schätzen was sie zu Hause in ihren Familien haben.
Das Businesszentrum Altia besitzt ein Spielparadies für Kinder. Wir wurden eingeladen und durften während einer Stunde mit Computer-Games spielen, sowie den "Rummelplatz" benutzen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie riesig die Freude...

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Adios Engel
Unser fünfjähriger Engel (Angel Aldair), welcher seit dreieinhalb Jahren bei uns lebte, wurde zur Adoption freigegeben. Seine Adoptivmutter, aus Madrid stammend, durfte ihn an seinem Geburtstag bei uns abholen kommen und wir mussten für immer „Adieu“ sagen.
Für uns alle, war dieser Tag sehr speziell. Einerseits durften wir eine tolle Geburtstagsparty mit Kuchen, Piñata und Wasserballonschlacht feiern, andererseits fiel uns das Abschiednehmen äusserst schwer. Trotz der Gewissheit, dass es ihm in Spanien gut gehen wird und dass er eine liebevolle Adoptivfamilie gefunden hat, tut es uns weh, wenn unsere „yo quiero ser...“-Familie auseinandergerissen wird. Uns bleibt nichts anderes übrig, als dankbar zu sein, dass wir ihn während einigen Jahren begleiten durften und wir behalten diese schönen Erinnerungen in unseren Herzen.

Schulabschluss 2016
Mit grosser Freude und nach langem Ersehnen ist nun das Schuljahr 2016 zu Ende gegangen und ALLE haben das Schuljahr mit guten bis sehr...

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Langersehnte Ferien in Santa Rosa de Copán
Nach mehr als anderthalb Jahren konnten wir endlich wieder nach Santa Rosa de Copán in die Ferien fahren. Während der Bauphase des Berufsbildungszentrum gab es kein fliessendes Wasser, viel Lärm und Schmutz, aus diesem Grund war es nicht mehr der ideale Urlaubsort aber genau aus diesem Grund haben wir uns alle umso mehr gefreut, dass wir die Oktoberferien in Edwings Maiensäss verbringen durften. Das neue Berufsbildungszentrum bietet ganz viel Platz, in naher Zukunft wird dieses dann als Bildungsstätte genutzt aber vorübergehend haben wir es umfunktioniert. Ausbildungsräumlichkeiten wurden in Schlafsäle verwandelt und die neuen Gemäuer wurden zum ersten Mal belebt.
Wir durften wunderschöne, erholsame und fröhliche Tage verbringen. Die älteren Mädchen halfen tatkräftig in der Küche mit, die älteren Knaben unterstützten die Maurer mit der Erstellung der Aussenmauer und die Kleinsten genossen die schöne Natur und Freiheit.
Wir sind viel spazieren...

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Es ist ein Privileg, Kinderleben retten zu dürfen
Für viele Kinder ist in der Gesellschaft von Hondruas kein Platz vorgesehen, der Staat kümmert sich kaum um ihr Schicksal. So war dies auch bei den zwei Schwestern Deysi und Yossely, welche seit Ende April bei uns sind (Newsletter Mai).
Heute, vor einem Jahr wurde Deysi’s Leben durch eine Herzoperation, welche von amerikanischen Ärzten durchgeführt wurde, gerettet. Während den letzten 4 Monaten hat sie grosse Fortschritte gemacht und kann heute krabbeln, akrobatische Künste wie Spagat machen und isst auch Brei. Das Allerschönste ist jedoch, dass sie LACHEN kann, lachen von ganzem Herzen. Am Anfang war ihr inneres Licht wie erloschen und wir durften miterleben, wie sie zu einem höchstwahrscheinlich noch nie dagewesenem Strahlen gefunden hat!
Auch ihre ältere Schwester, die 4-jährige Yossely, kam mit einem ausgelöschten Herzen zu uns, redete kein einziges Wort und war stets sehr ernst. Wir dachten sogar, dass sie gesundheitliche Probleme...

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