Aktuelles

Neue Kinder, eine Verlobung, eine Filmpremiere und ein spezielles Weihnachtsfest

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Patricia Scarpatettis ursprünglicher Plan: sich während einem Jahr für Kinder in Not in Honduras zu engagieren und danach in die Schweiz zurückzukehren. Dieses Volontariatsjahr in einem Kinderheim hat jedoch alles verändert.

Sie ist wohl nach einem Jahr in die Schweiz zurückgekehrt, ihr Herz jedoch, ist in Zentralamerika geblieben. Daraufhin hat Patricia Scarpatetti ihre Stelle als Primarlehrerin gekündigt, ist nach Honduras zurück und hat ihr eigenens Kinderheim gegründet.

Heute, 10 Jahre später, lebt sie mit 36 Kindern in San Pedro Sula, einer der gefährlichsten Städte der Welt. Obwohl ihr Zuhause von hohen Mauern und Stahldrähten umgeben ist, ist es für Patricia Scarpatetti eine Glücksinsel mit dem Namen «Yo quiero ser». Hier will sie Kindern mit einer tragischen Vergangenheit eine neue Chance geben.

Die Kindererziehung ist nur eine ihrer vielen Aufgaben. Sie ist gleichzeitig Pflegerin, Psychologin, Organisatorin, Verwalterin und kämpft vor Gericht für die Rechte der Kinder.

Helfen ist für sie keine Arbeit, sondern ein Privileg. Ein Privileg, das viel Energie braucht und manchmal auch an die Substanz geht....

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Diesen Monat sind neue Kinder mit einem besonders schwerem Schicksal zu uns gekommen. Weiter haben wir einen neuen Bus erhalten. Die Kinder haben die Schule abgeschlossen und mit den grossen Ferien begonnen. Dann waren wir im Heim eingeschlossen da es durch die Präsidentschaftswahlen zu Unruhen gekommen ist.

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Im Rahmen einer längeren Reise durch Zentralamerika hatte ich anfangs Oktober die Möglichkeit, das Kinderheim drei Jahre nach meinem Voluntärinneneinsatz zu besuchen. So oft habe ich mich doch gefragt, wie sich die Dinge entwickelt haben, was aus diesem oder jenem Kind geworden sein mag, wie das Haupthaus mit dem zweiten Stock aussieht und allgemein wie es denn allen so ergehen mag. Trotz gelegentlichem Kontakt mit Paty wollte ich die Kinder wiedersehen und erleben, wie sie sich verändert haben. Zu meinem Glück ergab es sich, dass mich dieses Mal meine Schwester begleitet und wir kamen also zu zweit im "yo quiero ser" an. Kaum öffneten wir die Autotüren, stürmten die Kinder auf uns zu, nahmen uns das Gepäck ab, umarmten uns - einfach umwerfend herzlich der Empfang!

Einige der Kinder, verständlicherweise die Grösseren, konnten sich an mich erinnern und andere taten zumindest so als ob ;-)

Während diesen zweieinhalb Wochen wurden wir mit einer Herzlichkeit beherbergt, wie ich es nur...

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Seifenblasen erinnern uns an die Kindheit. An unsere kleinen Kindheitsträume, die mit den Seifenblasen wegflogen und denen niemand etwas anhaben konnte. Denn in einer Seifenblase erscheint alles in einem farbenfrohen, glänzenden und warmen Licht. Und dabei spielt es keine Rolle, wie die Umgebung aussieht. Sei der Himmel bedeckt und grau oder strahlend blau, die Seifenblase ist gegen die Aussenwelt geschützt.

Und jedes Mal wenn ich das Kinderheim betrat, hatte ich das Gefühl in eine Seifenblase hineinzuspazieren. Manchmal kam ich aus einem schönen, sonnigen San Pedro Sula zurück. Manchmal kehrte ich durchnässt und etwas unwohl zurück. Doch sobald ich durchs Tor spazierte sah ich die farbenfrohen Wände, den Glanz in den Augen der Kinder und ich spürte die Wärme. Vor der Aussenwelt und dem gefährlichen San Pedro Sula fühlte ich mich sicher. Und nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder ist das Kinderheim eine Seifenblase. Die Umstände in denen die Kinder lebten, liessen nicht viel...

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Diesen Monat hat uns Nora Baltermia besucht, waren wir in Santa Rosa in den Ferien, besuchten wir den Planet Jump in Santa Rosa und machten eine Windpocken Epidemie durch.

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Kindertag

Am 10. September war der nationale Kindertag. Auf diesen Tag freuen sich die Kinder meistens schon lange im Voraus. Dieses Jahr war jedoch nicht nur dieser eine Tag ein Kindertag. Dieser September glich mehr einem Kindermonat. Denn jedes Wochenende besuchten uns Gruppen (Studenten, Kirchen, Firmen, Kursbesucher, Familien,...). Jede Gruppe hatte für uns immer ein spannendes Programm zusammengestellt, unter anderem mit einer Clownsshow, einem Zumba-Tanzprogramm, verschiedenen Tänzen, Spielen, usw.

Auch dieses Jahr haben die Kinder wieder sehr feine und speziell vorbereitete Kuchen und Muffins essen dürfen. Jedes Kind hat mehrere Geschenke erhalten. Natürlich durfte wie immer das Zerschlagen der Piñatas nicht fehlen.

Wie jedes Jahr, bekam jedes Kind auch dieses Jahr von Greta Hofmann ein neues, passendes Outfit für diesen Tag geschenkt. Sie trugen ihre neuen Kleider an diesem Tag mit grosser Freude und Stolz.

Internationale Berühmtheiten

Die Gemeindeverwaltung hat uns am...

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Monat der Familie

Für die katholische Kirche gilt der August als Monat der Familie. Weil die wenigsten unserer Kinder Familienangehörige haben, sind wir ihre Familie. Bei einer Umfrage antworteten 96% der Kinder auf die Frage, was das Kinderheim „Yo Quiero Ser...“ für sie bedeute, damit, dass das Kinderheim ihr Zuhause und ihre Familie sei. Bei der zweiten Frage, was sie für ihre „frühere oder leibliche“ Familie empfinden würden, antworteten 8 mit nichts, 3 möchten ihre Familie kennenlernen, 5 erinnern sich nicht mehr an sie, 2 vermissen ihre Familie, 2 schämen sich und 1 möchte ihrer Familie helfen.

Dass wir eine grosse Familie sind, spürt jeder von uns und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist in den letzten Jahren noch viel stärker geworden. Deshalb trennen wir Geschwister nie. Für uns ist es wichtig, dass sie zusammenbleiben können, denn dies ist das Einzige, was von ihrer früheren Familie noch übrig geblieben ist.

Wie man von den Fotos entnehmen kann, sehen sich viele Geschwister...

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Diesen Monat erhielten wir Besuch von Ärzten und Krankenschwestern. Alle Kinder wurden medizinisch untersucht. Weiter erhielten wir erneut Besuch der Cross Carolina Cross Connection und der Pfadfindergruppe von San Pedro Sula. Die ACEP in Santa Rosa De Copán wird durch das Bildungsministerium anerkannt.

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Carolina Cross Connection

Auch dieses Jahr besuchten uns wieder die Gruppen von Carolina Cross Connection, im folgenden CCC genannt, während 6 Wochen jeweils drei mal pro Woche.

Die Mission von CCC in Honduras ist es, die Liebe Christi mit den Waisenkindern und denjenigen, die sich um sie kümmern, zu teilen. Aber auch, die Kinder die Anwesenheit Gottes und seine Fähigkeit, sie mit allem Nötigen zu versorgen, spüren zu lassen.

Um dieses Leitbild täglich bei den Besuchen umzusetzen, streichen sie unsere Aussenmauer an, spielen, unterhalten, singen und tanzen sie mit unseren Kindern.

Nach einer Woche heisst es dann jeweils für die Gruppe Abschied zu nehmen. Meistens fliessen jewviele Tränen bei unseren amerikanischen Freunden.

Geburtstage

Die Organisation CEPUDO hat für unsere Kinder Geburtstagsgeschenke zusammengestellt. Jedes Kind erhält damit an seinem Geburtstag eine Überraschung. Alle Kinder freuen sich riesig darauf, das Geschenk aufmachen zu dürfen. Diesen Monat hat unsere...

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"Wenn du anfängst zu träumen, beginnst du zu leben..."
Vor einem Jahr erhielten wir Familienzuwachs von den zwei Schwestern Yossely und Deysi. Beide kamen in einem erbärmlichen Zustand zu uns. Und tatsächlich haben wir es geschafft - beide haben angefangen zu träumen und somit zu leben begonnen. Deysi mass vor einem Jahr 70 cm und wog 8.8 Kg. Heute misst sie 80 cm und wiegt 11.4 Kg. Neben dieser Entwicklung hat sie auch krabbeln gelernt, macht den Spagat und läuft heute sogar ganz alleine. Sie erhält weiterhin Physiotherapie undFrühstimulation um sich altersgerecht weiterentwickeln zu können. Yossely mass vor einem Jahr 76 cm und wog nur 9.4 Kg. Sie hat sich sehr schnell bei uns integriert und wohlgefühlt. So konnten wir sie rasch auffangen und mit Frühstimulation unterstützen. Seit ihrer Aufnahme bei uns, ist sie 13 cm gewachsen und hat 6.9 Kg an Gewicht zugenommen. Für ihr Alter ist Yossely immer noch sehr klein. Sie ist jedoch sehr schlau, aktiv und einfach ein charmantes und liebes...

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Osterferien
Auch dieses Jahr standen die langersehnten Osterferien auf dem Programm. In Honduras ist es üblich, dass alle Leute ans Meer fahren. Da unsere Familie jedoch gross ist und es mit so vielen Kindern viel zu gefährlich ist, an einem überfüllten Strand die Ferien zu verbringen, haben wir als Alternative 3 Schwimmbecken bei uns auf dem Fussballfeld aufgestellt. Darin konnten die Kinder die ganze Woche über baden. Sie haben es richtig genossen und dabei grossen Spass gehabt. Für eine Überraschung sorgte auch Cynthia Sieber, eine der letztjährigen Volontärinnen. Als sie unser Tor betrat, haben die Kinder sie sofort auch ins Schwimmbecken eingeladen. Sie durften ihr alles erzählen, was sie im letzten Jahr erlebt haben. Am letzten Tag haben die Kinder den ganzen Tag Runden mit den Fahrräder gedreht. Von Klein bis Gross strahlten alle während den Fahrten. Da Edwing katholischer Pfarrer ist, durften wir den richtigen Grund der Osterwoche nicht vergessen... Deshalb haben wir ab Donnerstag jeden Tag auch an den kirchlichen Anlässen teilgenommen. Am Freitag stand der Kreuzweg auf dem Programm. Gemeinsam liefen wir durch die Strassen und die Jugendlichen der Pfarrei hatten dabei den Kreuzweg in Theaterform vorgespielt. Wir waren 3 Stunden lang unterwegs. Am Samstag haben wir dann an der vierstündigen Messe teilgenommen und dabei auch die „richtige“ Bedeutung von Ostern kennengelernt....

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