Aktuelles

Vorweihnachtszeit
In der Vorweihnachtszeit besuchten uns sehr viele Gruppen, Schulen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen für jeweils einen Vor- oder Nachmittag. Dabei stand Spielen, Malen, Wände streichen, aber auch Clowns und Unterhaltung auf dem Programm.
Einmal erhielten wir sogar einen selbstgebackenen Kuchen mit dem “yo quiero ser…” Logo. Aber auch ein Mittagsmenu und die obligatorischen Piñatas hatten nicht gefehlt.
Für unsere neuesten Kinder war dies das erste Mal, dass sie ein Weihnachtsgeschenk erhielten. Es war für alle sehr schön, dass wir von anderen Kinder beschenkt wurden. In solchen Situationen ist es jeweils ein Geben und Nehmen. Vielleicht hilft es den anderen Kindern dabei, das zu schätzen was sie zu Hause in ihren Familien haben.
Das Businesszentrum Altia besitzt ein Spielparadies für Kinder. Wir wurden eingeladen und durften während einer Stunde mit Computer-Games spielen, sowie den "Rummelplatz" benutzen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie riesig die Freude...

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Adios Engel
Unser fünfjähriger Engel (Angel Aldair), welcher seit dreieinhalb Jahren bei uns lebte, wurde zur Adoption freigegeben. Seine Adoptivmutter, aus Madrid stammend, durfte ihn an seinem Geburtstag bei uns abholen kommen und wir mussten für immer „Adieu“ sagen.
Für uns alle, war dieser Tag sehr speziell. Einerseits durften wir eine tolle Geburtstagsparty mit Kuchen, Piñata und Wasserballonschlacht feiern, andererseits fiel uns das Abschiednehmen äusserst schwer. Trotz der Gewissheit, dass es ihm in Spanien gut gehen wird und dass er eine liebevolle Adoptivfamilie gefunden hat, tut es uns weh, wenn unsere „yo quiero ser...“-Familie auseinandergerissen wird. Uns bleibt nichts anderes übrig, als dankbar zu sein, dass wir ihn während einigen Jahren begleiten durften und wir behalten diese schönen Erinnerungen in unseren Herzen.

Schulabschluss 2016
Mit grosser Freude und nach langem Ersehnen ist nun das Schuljahr 2016 zu Ende gegangen und ALLE haben das Schuljahr mit guten bis sehr...

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Langersehnte Ferien in Santa Rosa de Copán
Nach mehr als anderthalb Jahren konnten wir endlich wieder nach Santa Rosa de Copán in die Ferien fahren. Während der Bauphase des Berufsbildungszentrum gab es kein fliessendes Wasser, viel Lärm und Schmutz, aus diesem Grund war es nicht mehr der ideale Urlaubsort aber genau aus diesem Grund haben wir uns alle umso mehr gefreut, dass wir die Oktoberferien in Edwings Maiensäss verbringen durften. Das neue Berufsbildungszentrum bietet ganz viel Platz, in naher Zukunft wird dieses dann als Bildungsstätte genutzt aber vorübergehend haben wir es umfunktioniert. Ausbildungsräumlichkeiten wurden in Schlafsäle verwandelt und die neuen Gemäuer wurden zum ersten Mal belebt.
Wir durften wunderschöne, erholsame und fröhliche Tage verbringen. Die älteren Mädchen halfen tatkräftig in der Küche mit, die älteren Knaben unterstützten die Maurer mit der Erstellung der Aussenmauer und die Kleinsten genossen die schöne Natur und Freiheit.
Wir sind viel spazieren...

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Es ist ein Privileg, Kinderleben retten zu dürfen
Für viele Kinder ist in der Gesellschaft von Hondruas kein Platz vorgesehen, der Staat kümmert sich kaum um ihr Schicksal. So war dies auch bei den zwei Schwestern Deysi und Yossely, welche seit Ende April bei uns sind (Newsletter Mai).
Heute, vor einem Jahr wurde Deysi’s Leben durch eine Herzoperation, welche von amerikanischen Ärzten durchgeführt wurde, gerettet. Während den letzten 4 Monaten hat sie grosse Fortschritte gemacht und kann heute krabbeln, akrobatische Künste wie Spagat machen und isst auch Brei. Das Allerschönste ist jedoch, dass sie LACHEN kann, lachen von ganzem Herzen. Am Anfang war ihr inneres Licht wie erloschen und wir durften miterleben, wie sie zu einem höchstwahrscheinlich noch nie dagewesenem Strahlen gefunden hat!
Auch ihre ältere Schwester, die 4-jährige Yossely, kam mit einem ausgelöschten Herzen zu uns, redete kein einziges Wort und war stets sehr ernst. Wir dachten sogar, dass sie gesundheitliche Probleme...

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Sieben Wochen Honduras
Armut, Kriminalität und Korruption prägen das Land von Honduras. So lernte ich es zumindest dank den Medien kennen. Mich interessierte aber die Realität und so entschloss ich mich sieben Wochen als Voluntärin im “Yo quiero ser...”zu verbringen. Als ich im Flugzeug irgendwo zwischen Miami und San Pedro Sula sass, versuchte ich mir das Land Honduras vorzustellen. Mir war klar, dass ich in Honduras viele arme Menschen antreffen würde. Ich konnte mir diese Welt jedoch nicht wirklich vorstellen und machte mir keine Gedanken darüber, was mich in Honduras erwartete. Meine einzigen Gefühle waren Aufregung und Neugier. Ich freute mich darauf, meinen Alltag für eine Weile hinter mir zu lassen um eine andere Welt kennenzulernen.

Während sieben Wochen durfte ich dann erleben, was wirklich hinter den Wörtern Armut, Kriminalität und Korruption steht. Die Realität in Honduras war von meinen Vorstellungen weit entfernt. Nie hätte ich gedacht, dass Kriminalität, Armut und...

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Ankunft des Containers
Auch dieses Jahr hat die Firma Kühne + Nagel, gemeinsam mit der van Kesteren Foundation, einen Containertransport von der Schweiz nach Honduras organisiert und finanziert. Dieses Mal hatte die IT-Lieferung, welche auf fünf Paletten Platz einnahm, oberste Priorität, gefolgt von den USM-Möbeln, Fahrrädern, Kleidern, Schulmaterial, Pampers und vielem mehr. Die Zollabwicklung in Honduras ist jedes Mal eine grosse Herausforderung, meistens kommt es einer Lotterie ähnlich, und bereitet deshalb immer wieder Kopfzerbrechen. Glücklicherweise ist die ganze Lieferung rechtzeitig in Honduras eingetroffen, nichts nahm Schaden und die Zollbehörden haben zu unserem Erstaunen unheimlich unbürokratische und effizient gearbeitet. Ein riesengrosses Dankeschön an all diejenige, die Sachen für Honduras gespendet haben, damit wir einen ganzen „40 foot Container“ füllen konnten.

Projekt „School helps School“
Mit dem Projekt „School helps School“ hat Rainer Lenz, des...

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Neue Kinder
Anfangs Monat haben wir die Chance ergriffen, vier Geschwistern, Sacha (8 Jahre), Keysha (6 Jahre), Tyrone (3 Jahre) und Maedelle (1 Jahr), ein neues Zuhause zu schenken. Hätten wir nicht interveniert, wären sie ab dem Folgetag obdachlos gewesen, da ihre Mutter wegen ihrer Arbeitslosigkeit über fünf Monate die Zimmermiete nicht bezahlen konnte. Demzufolge litten die Kinder auch an ständigem Hunger, was sich auch deutlich sichtbar macht und sie konnten auch nicht mehr zur Schule gehen.
Wenn wir Kindern in solchen Lebenssituationen begegnen, bricht es uns jedes Mal fast das Herz und wir können nicht wegschauen. Solange wir Platz in den sicheren Wänden vom „yo quiero ser...“ haben, versuchen wir alles mögliche um Hilfe leisten zu können.
Als die zwei Jüngsten bei uns eingetroffen sind, mussten wir uns grosse Sorgen machen um ihren gesundheitlichen Zustand, da sie in einer sehr kritischen physischen Verfassung waren. Die Psychen verlangten aber auch ganz viel Aufmerksamkeit und...

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Neue Kinder
Der Spruch von Khalil Gibran „Man muss durch die Nacht wandern, wenn man die Morgenröte sehen will“,passt perfekt zu unseren zwei neuen Heimbewohnerinnen. Denn die zwei Schwestern, Deysi (18 Monate) und Yossely (4 Jahre), haben eine sehr schwierige Kindheit hinter sich. Vor einem Jahr kamen sie ins staatliche Heim DINAF und Deysi durfte in einer Pflegefamilie das erste Mal im Leben erfahren, was es heisst geliebt und umsorgt zu werden. So wurde ihr im vergangenen September, durch eine offene Herzoperation, das Leben gerettet und seitdem hat sie auch angefangen zu leben. Heute geht es ihr den Umständen entsprechend sehr gut, sie muss keine Medikamente mehr einnehmen und erhält Physiotherapie, damit sie baldmöglichst auch krabbeln und laufen kann. Yossely befand sich seit einem Jahr in einem Heim für unterernährte Kinder und mit ihren 4 Jahren misst sie 76 cm und wiegt 9,4 Kg, also wie ein 10 monatiges Mädchen. Unsere Herausforderung ist es nun, den zweien einen Lebenssonnenaufgang zu schenken. Jeimy und Manuel, welche im April neu zu uns gekommen sind, haben sich sehr schnell integriert und beide fühlen sich sehr wohl bei uns. Sie gedeihen und strahlen immer wie kleine Marienkäfer....

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Neue Kinder
Die zwei Geschwister Jeimy (5 Jahre) und Manuel (2 Jahre) sind unsere neusten Heimmitbewohner und wurden von all unseren Kindern und dem Personal herzlichst und mit offenen Armen empfangen. Ihre Eltern befinden sich in Arrest wobei die Tante mit der Obhut der Kinder beauftragt wurde. Diese war aber überfordert und liess die Kinder im Gefängnis zurück. Jeimy ist ein sehr wiffes und aktives Mädchen und darf nun den Kindergarten besuchen. Manuel ist unser kleiner Sonnenschein, er ist stets zufrieden und isst sehr gerne. Beide haben sich von Anfang an sehr wohl gefühlt im Heim und geniessen es, sich am Abend in ein wohliges Kinderbett zu kuscheln, denn früher mussten sie auf einem Karton am Boden schlafen.

Neuer Spielplatz
Im 2013 hatten wir einen Kinderspielplatz aus Holz für die Kinder gebaut. Leider haben wir hier auf unserem Gelände den Borkenkäfer und er hatte die ganze innere Holzstruktur der Spieltürme aufgefressen und der Spielplatz wurde somit zur Gefahrenzone für die...

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Einweihung Schule mit japanischer Anwesenheit
Am 7. März war die offizielle Einweihung der Renovation der Schule Dionisio de Herrera in San Pedro Sula, welche mit japanischer Unterstützung renoviert wurde. Zu diesem Anlass war der japanische Botschafter Kenji Okada, der japanische Konsul Karim Qubain, der Chef der japanischen Kooperation Tsuyoschi Sasaki, der Manager von TN5 Matutino Juan Carlos Sierra (Fernsehsender), die Stadtsverwaltungsmitglieder Dr. Jaar und Anwältin Gloria Milian, sowie die honduranische Presse anwesend. Die Schule sah sehr schön aus, und alle waren sehr erfreut über „unsere“ Arbeit. Auch wurde unsere Stiftung für die perfekte Buchhaltung, Transparenz und Ehrlichkeit gelobt. Für uns ist dies eine sehr positive Erfahrung und wir hoffen natürlich, dass dieses positive Feedback uns die Türen für weitere Projekte öffnen wird.

Josue besucht die Schule
Josue, unser Junge mit Fötusalkoholismus-Syndrom wird dieses Jahr 11 Jahre alt und bis anhin hatten wir keine...

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Edwing’s 50. Geburtstag
Edwing, unser Heimleiter und Vaterfigur für unsere Kinder ist am 4. Februar 50 Jahre alt geworden. Ein Grund, diesen Tag gross zu feiern.
Unser Team hat ein feines Mittagessen im Freien organisiert und auch unsere engsten Freunde wurden eingeladen. Wir alle haben das Festessen, die feinen Kuchen genossen und natürlich durfte die Piñata nicht fehlen. Dieses Mal wurde sie von den Erwachsenen aufgeschlagen... Danach stand eine Tanz- und Singparty auf dem Programm und bis spät Nachmittags wurde gefeiert.

Gerard van Kesteren's Besuch
Auch dieses Jahr hat uns Gerard van Kesteren zusammen mit seiner Frau Teresa und deren Sohn Antony für 3 Tage besucht. Die Vorfreude auf diesen Besuch ist bei allen gross, denn während der letzten fünf Jahre haben wir eine herzliche Freundschaft zu ihm und seiner Familie aufgebaut. Wenn er da ist, verwöhnt er die Kinder sehr. An einem Tag haben wir das Projekt in Santa Rosa besucht und sie waren sehr erstaunt, über den Projektverlauf...

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Weihnachten auch noch im Januar
Viele unserer Kinder durften noch im Januar Weihnachtsgeschenke von den schweizer Paten öffnen. Für sie ist dies immer ein sehr schöner Moment, denn sie fühlen sich geliebt und wissen, dass viele Leute, welche weit weg von ihnen leben, an sie denken.
Einige Paten schicken auch 10 Kilo Pakete für alle Kinder mit den verschiedensten Sachen: Kambly-Guetzli, Zahnbürsten, Zahnpasta, Spiele, Farben, Buntstifte, Malbücher und vieles mehr. Im Namen all unserer Kinder ein herzliches Dankeschön für all die tollen Sachen!

Besuche
Auch in diesem Monat besuchten uns einige Universitäts- und Kirchengruppen. Sie spielten mit den Kindern, malten ihnen die Gesichter bunt an, führten kurze Theaterstücke auf, tanzten und sangen mit ihnen und brachten ausserdem eine leckere Zwischenverpflegung und Piñatas,...
Für unsere Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis, wenn auswärtige Personen das Heim besuchen und mit ihnen Zeit verbringen. Von den Besucher erhalten wir immer ein...

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