Aktuelles

Unsere Familie ist gewachsen

Mit grosser Freude stellen wir euch unsere neuesten drei Familienmitglieder vor. Die Kleinste heisst Daniela und ist eineinhalbjährig. Der Mittlere heisst Jairon und ist dreijährig. Der Älteste heisst Pablo und ist 4 Jahre alt.

Vor allem die zwei Knaben kamen in einem sehr schlechten gesundheitlichen und psychischen Zustand zu uns. Während der ersten Wochen waren sie sehr scheu und zogen sich zurück. Man spürte, dass sie im Leben oft zurückgelassen wurden und deshalb das Vertrauen in Personen und ins Leben generell, verloren hatten. Mit der Zeit hat sich dies jedoch geändert und sie begannen sich bei uns sehr wohl, geliebt, aufgehoben und sicher zu fühlen. Sie öffneten sich dadurch langsam und sind nun richtiggehend aufgestellte und strahlende Kinder geworden.

Für Daniela war es viel einfacher. Sie ist glücklich, sobald sie etwas zu essen bekommt, fremdelt nicht und ist immer sehr aktiv… Am liebsten tanzt sie und ist ein grosser Smartphone-Fan. Wir...

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Kinderrechte

Sie spielen Fussball wie die Weltmeister, machen Streiche wie alle anderen Kinder auch, klettern auf Mango-Bäumen herum, haben einen Namen, jedoch sie existieren amtlich nicht.

Für uns in der Schweiz ist dies kaum vorstellbar. In Honduras gehört es aber zur Tagesordnung, dass ein Kind bei seiner Geburt nicht eingeschrieben wird und somit amtlich gar nicht existiert.

Im Jahr 2001, waren schätzungsweise 22% der Kinder nicht registriert. Gemäss den letzten Umfragen sind mehr als 64‘871 von 1‘170‘107 Kinder unter 6 Jahren nicht registriert. Das bedeutet, 5,5% der honduranischen Kinder hat keinen Geburtsschein.

Welche Nachteile bringt das mit sich?

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Ariana hat die Chemotherapie überstanden und einige Mädchen haben als Zeichen der Dankbarkeit Ihre Zöpfe gespendet. Danach blieben wir unser Tradition, Santa Rosa de Copán über die Osterwoche zu besuchen, treu. Es gab dort ein Treffen mit den Jugendlichen unserer Projekte. Wie immer haben wir an allen kirchlichen Zeremonien teilgenommen. Wir bekamen Besuch aus der Schweiz und den USA.

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In diesem Monat sind drei neue Kinder zu unserer Familie gestossen. Zusammen mit den anderen Kinder konnten sie direkt in das neue Schuljahr starten. Wir haben ausserdem ein neues Projekt «La Entrada» zur Ausbildung von Jugendlichen gestartet. Ich möchte euch des Weiteren über unser Engagement zu den Ausbildungen zum Mechaniker und zur anerkannten Krankenschwester berichten.

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Jahresrückblick und Jahresvorsätze

Zu Beginn des neuen Kalenderjahres 2018 haben wir mit den Kindern an einem Nachmittag einen Workshop durchgeführt. Dabei haben wir zuerst auf das Jahr 2017 zurückgeschaut. Jeder hat die positiven persönlichen Ereignisse genannt und danach versucht, die «negativen» und unschönen Momente zu vergessen. Dadurch hat jedes Kind für sich persönlich das 2017 aufgeräumt um dann das neue Jahr mit guten Vorsätzen in Angriff zu nehmen.

Dieser Nachmittag wurde musikalisch von unserem Lehrer mit der Gitarre begleitet. Symbolisch hat jedes Kind seiner inneren Lebenspflanze Wasser gegeben, um auch sie in diesem Jahr wachsen und aufblühen zu lassen. Mit der Hoffnung, am Ende des Jahres 2018 Früchte ernten zu können.

Theaterwochen

Die Schulferien neigen sich bereits wieder dem Ende zu. Von den verbleibenden Wochen haben wir zwei davon in Theaterwochen umgewandelt.

Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe erhielt verschiedene Themen, mit denen sie...

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Neue Kinder, eine Verlobung, eine Filmpremiere und ein spezielles Weihnachtsfest

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Patricia Scarpatettis ursprünglicher Plan: sich während einem Jahr für Kinder in Not in Honduras zu engagieren und danach in die Schweiz zurückzukehren. Dieses Volontariatsjahr in einem Kinderheim hat jedoch alles verändert.

Sie ist wohl nach einem Jahr in die Schweiz zurückgekehrt, ihr Herz jedoch, ist in Zentralamerika geblieben. Daraufhin hat Patricia Scarpatetti ihre Stelle als Primarlehrerin gekündigt, ist nach Honduras zurück und hat ihr eigenens Kinderheim gegründet.

Heute, 10 Jahre später, lebt sie mit 36 Kindern in San Pedro Sula, einer der gefährlichsten Städte der Welt. Obwohl ihr Zuhause von hohen Mauern und Stahldrähten umgeben ist, ist es für Patricia Scarpatetti eine Glücksinsel mit dem Namen «Yo quiero ser». Hier will sie Kindern mit einer tragischen Vergangenheit eine neue Chance geben.

Die Kindererziehung ist nur eine ihrer vielen Aufgaben. Sie ist gleichzeitig Pflegerin, Psychologin, Organisatorin, Verwalterin und kämpft vor Gericht für die Rechte der Kinder.

Helfen ist für sie keine Arbeit, sondern ein Privileg. Ein Privileg, das viel Energie braucht und manchmal auch an die Substanz geht....

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Diesen Monat sind neue Kinder mit einem besonders schwerem Schicksal zu uns gekommen. Weiter haben wir einen neuen Bus erhalten. Die Kinder haben die Schule abgeschlossen und mit den grossen Ferien begonnen. Dann waren wir im Heim eingeschlossen da es durch die Präsidentschaftswahlen zu Unruhen gekommen ist.

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Im Rahmen einer längeren Reise durch Zentralamerika hatte ich anfangs Oktober die Möglichkeit, das Kinderheim drei Jahre nach meinem Voluntärinneneinsatz zu besuchen. So oft habe ich mich doch gefragt, wie sich die Dinge entwickelt haben, was aus diesem oder jenem Kind geworden sein mag, wie das Haupthaus mit dem zweiten Stock aussieht und allgemein wie es denn allen so ergehen mag. Trotz gelegentlichem Kontakt mit Paty wollte ich die Kinder wiedersehen und erleben, wie sie sich verändert haben. Zu meinem Glück ergab es sich, dass mich dieses Mal meine Schwester begleitet und wir kamen also zu zweit im "yo quiero ser" an. Kaum öffneten wir die Autotüren, stürmten die Kinder auf uns zu, nahmen uns das Gepäck ab, umarmten uns - einfach umwerfend herzlich der Empfang!

Einige der Kinder, verständlicherweise die Grösseren, konnten sich an mich erinnern und andere taten zumindest so als ob ;-)

Während diesen zweieinhalb Wochen wurden wir mit einer Herzlichkeit beherbergt, wie ich es nur...

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Seifenblasen erinnern uns an die Kindheit. An unsere kleinen Kindheitsträume, die mit den Seifenblasen wegflogen und denen niemand etwas anhaben konnte. Denn in einer Seifenblase erscheint alles in einem farbenfrohen, glänzenden und warmen Licht. Und dabei spielt es keine Rolle, wie die Umgebung aussieht. Sei der Himmel bedeckt und grau oder strahlend blau, die Seifenblase ist gegen die Aussenwelt geschützt.

Und jedes Mal wenn ich das Kinderheim betrat, hatte ich das Gefühl in eine Seifenblase hineinzuspazieren. Manchmal kam ich aus einem schönen, sonnigen San Pedro Sula zurück. Manchmal kehrte ich durchnässt und etwas unwohl zurück. Doch sobald ich durchs Tor spazierte sah ich die farbenfrohen Wände, den Glanz in den Augen der Kinder und ich spürte die Wärme. Vor der Aussenwelt und dem gefährlichen San Pedro Sula fühlte ich mich sicher. Und nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder ist das Kinderheim eine Seifenblase. Die Umstände in denen die Kinder lebten, liessen nicht viel...

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Diesen Monat hat uns Nora Baltermia besucht, waren wir in Santa Rosa in den Ferien, besuchten wir den Planet Jump in Santa Rosa und machten eine Windpocken Epidemie durch.

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Kindertag

Am 10. September war der nationale Kindertag. Auf diesen Tag freuen sich die Kinder meistens schon lange im Voraus. Dieses Jahr war jedoch nicht nur dieser eine Tag ein Kindertag. Dieser September glich mehr einem Kindermonat. Denn jedes Wochenende besuchten uns Gruppen (Studenten, Kirchen, Firmen, Kursbesucher, Familien,...). Jede Gruppe hatte für uns immer ein spannendes Programm zusammengestellt, unter anderem mit einer Clownsshow, einem Zumba-Tanzprogramm, verschiedenen Tänzen, Spielen, usw.

Auch dieses Jahr haben die Kinder wieder sehr feine und speziell vorbereitete Kuchen und Muffins essen dürfen. Jedes Kind hat mehrere Geschenke erhalten. Natürlich durfte wie immer das Zerschlagen der Piñatas nicht fehlen.

Wie jedes Jahr, bekam jedes Kind auch dieses Jahr von Greta Hofmann ein neues, passendes Outfit für diesen Tag geschenkt. Sie trugen ihre neuen Kleider an diesem Tag mit grosser Freude und Stolz.

Internationale Berühmtheiten

Die Gemeindeverwaltung hat uns am...

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